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Holland mit Kindern

Die Niederlande sind für Familien ein Glücksfall. Die Wege sind kurz, das Land ist flach, und zwischen Wattenmeer und Limburg liegt kaum ein Ziel weiter als zwei Autostunden vom nächsten entfernt. Dazu kommt eine Kinderfreundlichkeit, die hier einfach zum Alltag gehört: Spielecken in Restaurants, Wasserspielplätze in Zoos, Märchenbereiche für Zweijährige in großen Freizeitparks und Museen, in denen alles angefasst werden darf. Ob spontaner Tagesausflug über die Grenze oder eine ganze Woche an der Nordsee, an Ideen fehlt es nie.

Woran es fehlt, ist die Übersicht. Genau dafür haben wir Wimmelkaart gebaut. Statt dich durch Dutzende Top Listen und Blogartikel zu klicken, siehst du alle Ausflugsziele in den Niederlanden auf einer interaktiven Karte. Du filterst nach Kategorie, nach dem Alter deiner Kinder, nach Region und danach, ob ihr drinnen oder draußen unterwegs sein wollt. Übrig bleibt genau das, was heute zu euch passt. Ohne Anmeldung, ohne Kosten, einfach Karte öffnen und losplanen.

Alles auf einer Karte

Freizeitparks, Zoos, Strände, Spielplätze und Naturgebiete an einem Ort gebündelt. Ein Blick genügt, um zu sehen, was in eurer Nähe liegt.

Passend zum Alter

Jedes Ziel ist einer Altersgruppe von 0 bis 13+ Jahren zugeordnet. So findest du Ausflüge, bei denen Kleinkind und Teenager gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Auch bei Regen

Der Wetterfilter zeigt dir sofort alle überdachten Ziele. Indoor Spielplätze, Erlebnisbäder und Mitmach Museen retten jeden verregneten Samstag.

Redaktionell geprüft

Wir tragen jedes Ausflugsziel von Hand ein und ordnen es sorgfältig ein. Keine bezahlten Platzierungen, keine automatisch zusammengeklickten Listen.

Häufige Fragen zum Reisen in Holland

Auf niederländischen Autobahnen gibt es keine Maut und keine Vignette, bezahlt wird nur an zwei Tunneln, dem Westerscheldetunnel und dem Kiltunnel. Achte auf Tempolimits: Tagsüber gelten auf vielen Autobahnen 100 km/h, abends und nachts oft 120 oder 130. Einige Innenstädte haben Umweltzonen für ältere Dieselfahrzeuge. Prüfe das vorher, wenn ihr in eine große Stadt fahrt.

In Städten und an beliebten Stränden ist Parken fast immer kostenpflichtig und wird meist per App oder Karte abgerechnet. Bargeld nehmen viele Automaten nicht mehr an. Freizeitparks verlangen in der Regel eine separate Parkgebühr, die im Online-Ticket manchmal günstiger ist.

Viele Ausflugsziele, Cafés und Strandpavillons akzeptieren ausschließlich Kartenzahlung. Kreditkarten werden nicht überall genommen, Girocard/Maestro dagegen fast immer. Nimm trotzdem ein paar Euro Bargeld mit, für Schließfächer und kleine Kioske.

Die Niederlande teilen ihre Schulferien in drei Regionen: Nord, Mitte und Süd. Für dich heißt das: Es gibt kaum eine Woche im Sommer, in der irgendwo keine Ferien sind. Deutlich entspannter sind Ausflüge unter der Woche außerhalb der niederländischen Ferien und außerhalb von Feiertagen wie Königstag (27. April), Himmelfahrt und Pfingsten. An diesen Tagen sind Parks und Strände voll.

Online gekaufte Tickets sind bei Freizeitparks, Zoos und Bädern oft günstiger als an der Kasse, an Spitzentagen teils sogar nur online verfügbar. Kinder unter drei Jahren kommen fast überall kostenlos rein. Wenn ihr mehrere Museen besucht, kann sich die Museumkaart lohnen. Sie gilt in rund 400 niederländischen Museen.

Fast jedes größere Ziel hat Wickelräume, Kinderstühle und Leihbuggys. Trinkwasser aus dem Hahn ist unbedenklich, Wasserflaschen darfst du meist mitbringen. Und: Ein Fahrrad ist in den Niederlanden kein Sportgerät, sondern das normalste Fortbewegungsmittel der Welt. Viele Ausflugsziele haben eigene Leihräder inklusive Kindersitz.

Ganz oben stehen die Efteling in Kaatsheuvel, das Safaripark Beekse Bergen, Burgers‘ Zoo in Arnhem, Wildlands in Emmen, Toverland in Limburg und Duinrell bei Den Haag. Dazu kommen die Nordseestrände, die Nationalparks auf der Veluwe und Mitmach-Museen wie NEMO in Amsterdam.

Indoor-Spielplätze, Erlebnisbäder, Mitmach-Museen und Zoos mit großen Tropenhallen. Setz auf der Karte einfach den Filter „Drinnen“ – dann siehst du nur überdachte Ziele in deiner Nähe.

Kinderbauernhöfe, kleine Tierparks, Wasserspielplätze, flache Nordseestrände und Schwimmbäder mit Babybecken. Wichtig sind kurze Wege und ein Plan B für den Mittagsschlaf.

Aus dem Rheinland, dem Münsterland und dem Emsland sind viele Ziele in Gelderland, Overijssel und Limburg in ein bis zwei Autostunden erreichbar. Selbst die Nordseeküste liegt aus NRW meist unter drei Stunden. Ein Tagesausflug ist also gut machbar.

An Wochenenden, in den niederländischen Schulferien und an Feiertagen wie Königstag, Himmelfahrt und Pfingsten. Weil die Ferien in drei Regionen zeitversetzt liegen, lohnt ein Blick auf den Ferienkalender der jeweiligen Region.

Große Freizeitparks und Zoos liegen preislich etwa auf deutschem Niveau, Online-Tickets sind meist günstiger. Viele der schönsten Ziele kosten gar nichts: Strände, Spielplätze, Kinderbauernhöfe und die meisten Naturgebiete sind frei zugänglich.

Aus NRW sind Gelderland und Limburg am schnellsten erreichbar, aus dem Münsterland und der Grafschaft Bentheim Overijssel und Drenthe, aus Niedersachsen zusätzlich Groningen und Friesland. Wer die Nordsee sucht, fährt meist nach Zeeland oder Zuid-Holland.

Karte öffnen, in deine Region zoomen und die Filter für Kategorie, Alter, Lage und Indoor/Outdoor setzen. Jeder Pin führt zu einer Detailseite mit allen Infos zum Ausflugsziel. Eine Anmeldung brauchst du nicht.

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