Im historischen Hafenareal Willemsoord in Den Helder erwartet Familien ein Museum, das über 500 Jahre Geschichte der Königlichen Niederländischen Marine lebendig macht. Das Marinemuseum wurde von Museumkindern zu einem der besten Museen der Niederlande gewählt – und das aus gutem Grund: Hier darf angefasst, geklettert und ausprobiert werden.
Ein echtes U-Boot zum Erforschen
Die Hauptattraktion ist die „Tonijn“, ein original U-Boot aus der Zeit des Kalten Krieges, das von 1966 bis 1991 im Einsatz war. Kinder können durch enge Luken klettern, winzige Schlafkojen entdecken und durch das Periskop blicken. Wer Glück hat, trifft sogar auf ehemalige Seeleute, die spannende Geschichten aus ihrem Marinealltag erzählen.
Weitere Museumsschiffe
Neben dem U-Boot gehören auch das Linienschiff „Scorpio“ und der Minensucher „Abraham Crijnssen“ zur Sammlung. Beide Schiffe laden zu eigenen Entdeckungstouren ein und erzählen ihre ganz eigenen Geschichten aus der Marinevergangenheit.
Lernen durch Anfassen
Das Museum setzt konsequent auf „Learning by Doing“: Kinder können selbst Seile knüpfen, Lasten hissen, Kanonen bedienen oder sogar schweißen. Die Dauerausstellungen widmen sich Themen wie Marineschiffen, Militärtraditionen, Schiffswerftenarbeit und dem Kalten Krieg. Eine weitere Ausstellung zeigt moderne Marine-Operationen und maritime Technologie.
Lage und Atmosphäre
Die Lage am Hafen von Den Helder bietet Ausblicke auf echte Marinefahrzeuge und einladende Spazierwege entlang der Küste. Die Umgebung im ehemaligen Werftgelände Willemsoord verleiht dem Besuch eine authentische maritime Atmosphäre.
Für kleine und große Marinefans
Neben den Ausstellungen bietet das Museum auch Theateraufführungen, Schnitzeljagden und Workshops an – ideal auch für Kindergeburtstage. Wer möchte, kann sich hier zwei bis vier Stunden lang von Geschichte, Abenteuer und Bildung mitnehmen lassen. Ein Ort, an dem maritimes Erbe für die ganze Familie greifbar wird.