Attractiepark De Waarbeek

Mitten zwischen Hengelo und Enschede, eingebettet in eine grüne Waldlandschaft, liegt Attractiepark De Waarbeek – ein Freizeitpark mit über 100-jähriger Geschichte. Der Park entstand 1924 als englischer Landschaftsgarten und hat sich seither zu einem beliebten Ziel für Familien mit jungen Kindern entwickelt. Mit einer Größe von 3,6 Hektar ist er angenehm kompakt und übersichtlich: keine langen Wege, keine langen Warteschlangen, dafür viel Raum für Kinder, sich sicher und frei zu bewegen.

Alles inklusive

Das Besondere an De Waarbeek ist das All-inclusive-Konzept: Der Eintrittspreis beinhaltet nicht nur den unbegrenzten Zugang zu allen 26 bis 30 Attraktionen und Spielgeräten, sondern auch die Verpflegung. Belegte Brötchen, Tagessuppe, Pommes, Snacks, frische Churros, Kaffee, Tee, Limonade und Wassereis sind bereits im Preis enthalten. So lässt sich der Ausflug ganz entspannt und ohne böse Überraschungen an der Kasse planen.

Nostalgie trifft Abenteuer

Die Attraktionen richten sich gezielt an Kinder zwischen 3 und 12 Jahren und vereinen nostalgischen Charme mit modernen Erlebnissen. Klassiker wie die Hully Gully, Twekky’s Dierenmolen, Pelle’s Uitkijktoren, die Swingmill oder die Botsauto’s treffen auf interaktive, zeitgemäße Angebote. Das unbestrittene Highlight ist die Rodelbaan: Diese 1930 erbaute Stahlachterbahn zählt zu den ältesten noch betriebenen Stahlachterbahnen Europas und ist heute ein technisches Denkmal, das Groß und Klein begeistert.

Seit 2023 sorgt der neue Themenbereich „Dino World“ mit spannenden Dinosaurier-Elementen für zusätzliche Abenteuerlust, besonders bei älteren Grundschulkindern. Daneben gibt es zahlreiche Spielplätze, Klettergerüste, Rutschen, Ballenbäder und interaktive Spielbereiche speziell für die Kleinsten. Die Maskottchen Postbode Pelle und Twekky begleiten die Besucher mit Shows und Mitmachaktionen, vor allem an Wochenenden und in den Schulferien.

Gemütlich und entspannt

Die familienfreundliche, gepflegte Atmosphäre mit ihrem liebevollen Vintage-Charme lädt zum Verweilen ein. Für Eltern gibt es genügend Sitzmöglichkeiten, um während des Spielens der Kinder eine Pause einzulegen. Der Park ist barrierefrei gestaltet und für Kinderwagen sowie Rollstühle problemlos zugänglich. Ein Besuch dauert in der Regel vier bis sechs Stunden – genug Zeit, um alles zu entdecken, ohne dass es zu viel wird. Auch für Schulausflüge und Kindergeburtstage ist De Waarbeek dank spezieller Gruppentarife bestens geeignet.

Bossche Bollen Belevenis

Tief unter dem über 1000 Jahre alten Rathaus von Den Bosch verbirgt sich ein ganz besonderes Mini-Museum: die Bossche Bollen Belevenis. In der historischen Raadskelder, deren atmosphärische Gewölbe schon Gäste wie Napoleon und Wilhelm von Oranien beherbergten, dreht sich hier alles um ein süßes Nationalheiligtum – die berühmte „Bossche Bol“ aus Brandteig, Vanillecreme und Schokolade.

Auf einem interaktiven Rundgang durch sieben unterschiedlich gestaltete Räume erfahren Familien im eigenen Tempo alles über das Geheimnis des Rezepts, die Geschichte der Erfindung und die Bedeutung der Bossche Bol für die Stadt. Mehrsprachige Audioguides – auf Niederländisch, Englisch und sogar im lokalen „Bosch“-Dialekt – begleiten durch die Ausstellung, die mit viel Humor und Nonsense erzählt statt trocken zu belehren.

Mitmachen statt nur zuschauen

Statt nur zuzusehen, dürfen Besucher selbst aktiv werden: In der „Choco Challenge“ lässt sich das eigene Bäckertalent testen, weitere interaktive Stationen sorgen für Abwechslung. Kinder ab 5 Jahren können zusätzlich auf eine spannende Speurtocht gehen. Am Ende des rund 30- bis 45-minütigen Erlebnisses gibt es die verdiente Belohnung: Im Eintrittspreis sind bereits ein Kaffee oder Tee sowie eine echte Bossche Bol enthalten.

Perfekt für Regentage und Stadtausflüge

Da das gesamte Erlebnis drinnen stattfindet, ist die Bossche Bollen Belevenis ein idealer Programmpunkt für verregnete Tage. Wer möchte, kann das Erlebnis mit einem der angebotenen Workshops kombinieren und selbst Bossche Bollen oder Worstenbrödchen backen.

Die zentrale Lage mitten im Herzen von Den Bosch, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, macht den Besuch leicht mit weiteren Ausflugszielen kombinierbar: Die gotische St.-Jans-Kathedrale und das Noordbrabants Museum liegen gleich um die Ecke, ebenso zahlreiche Cafés und Restaurants. Auch eine Bootsfahrt auf dem unterirdischen Fluss Binnendieze oder ein Bummel durch die Innenstadt lassen sich wunderbar anschließen.

Afsluitdijk Wadden Centre

Auf dem berühmten Afsluitdijk – dem 32 Kilometer langen Deich, der seit 1932 Friesland mit Nordholland verbindet und das Süßwasser des IJsselmeers vom salzigen Wattenmeer trennt – liegt das Afsluitdijk Wadden Centre. Direkt am UNESCO-Welterbe-Gebiet gelegen, bietet das moderne Besucherzentrum nicht nur atemberaubende Ausblicke, sondern auch ein interaktives Erlebnis für die ganze Familie.

Fliegen wie ein Grutto

Herzstück des Zentrums ist die Ausstellung „Aquavista“: eine beeindruckende 360-Grad-Flugshow, bei der Besucher sitzend oder liegend aus der Vogelperspektive über die einzigartige Landschaft der Region schweben – genau wie der Grutto, ein typischer Vogel dieser Gegend. Dabei wird die jahrhundertealte Geschichte des niederländischen Kampfes gegen das Wasser erzählt, mit einem Blick in die Zukunft angesichts von Klimawandel und steigendem Meeresspiegel.

Spiel und Spaß für Kinder

Für die jüngsten Besucher gibt es die „Bobby Fish Schatzsuche“: Überall in der Ausstellung versteckt sich der kleine Fisch Bobby, und wer ihn findet, wartet an der Rezeption eine Überraschung. Eine große Zeichentafel lädt zum gemeinsamen kreativen Gestalten ein, während ältere Kinder an der „Fischmigrationsmurmelbahn“ mit spannenden interaktiven Spielen auf ihre Kosten kommen. Die gesamte Ausstellung ist altersgerecht mit verschiedenen Stationen für jede Altersgruppe aufgebaut.

Blick auf zwei Meere

Das Zentrum präsentiert außerdem laufend aktuelle Projekte rund um den Deich, darunter den „Fischmigrationsfluss“ – einen Tunnel, der Millionen wandernder Fische wie Meerforellen, Lachse und Flussneunaugen frei zwischen Salz- und Süßwasser wandern lässt.

Im Restaurant SKOM lässt sich der Ausblick auf IJsselmeer und Wattenmeer bei einer Stärkung genießen, und von der Dachterrasse aus eröffnet sich ein Panoramablick auf beide Gewässer gleichzeitig. Ein Besuch dauert erfahrungsgemäß 2 bis 3 Stunden und ist dank moderner, barrierefreier Gebäude auch mit Kinderwagen problemlos möglich.

Oyfo Techniekmuseum

In einer ehemaligen Fabrikshalle des Elektronik-Konzerns Hazemeijer in Hengelo verbirgt sich ein Museum, das Technik, Kunst und Innovation auf spielerische Weise zusammenbringt: das Oyfo Techniekmuseum. Hier steht nicht das Zuschauen im Vordergrund, sondern das aktive Ausprobieren und Experimentieren – ein Konzept, das das gesamte Museum durchzieht und es zu einem echten Erlebnis fuer die ganze Familie macht.

Vom menschlichen Koerper bis zur Raumfahrt

In der Zone „Maakbare Mens“ entdecken Kinder, wie Technologie und Biologie miteinander verschmelzen – etwa anhand von Prothesen oder 3D-gedruckten Ohren, die zeigen, wie moderne Technik den menschlichen Koerper unterstuetzen und veraendern kann. Wer sich fuer Maschinen und Industriegeschichte begeistert, findet in der Machinehal die passende Antwort: Von der Dampfmaschine bis zur Raumfahrt wird hier die Entwicklung der Technik anschaulich nachgezeichnet.

Das Internet als Knikkerbahn

Zu den neuesten und beliebtesten Installationen gehoert der „Packet Run“ – eine riesige Murmelbahn, die verstaendlich macht, wie das Internet funktioniert. Besucher koennen den Weg einer Suchanfrage bis zum Ergebnis live mitverfolgen. Gerade fuer aeltere Kinder und Jugendliche ist das eine faszinierende Art, komplexe digitale Prozesse greifbar zu machen.

Selbst experimentieren

Zahlreiche interaktive Spielstationen laden dazu ein, mit Zahnraedern, Rollen, Schaltkreisen und anderen mechanischen Bauteilen zu tuefteln. Dabei werden logisches Denken und Problemloesung ganz nebenbei und mit viel Spass gefoerdert. Waehrend der Schulferien gibt es zusaetzliche Workshops, bei denen Kinder noch tiefer in einzelne technische Themen eintauchen koennen.

Industriecharme trifft Zukunftstechnik

Schon das Gebaeude selbst ist einen Blick wert: Die historische Architektur der Fabrikshalle schafft einen reizvollen Kontrast zwischen Industrietradition und moderner Technologie. Das Museum ist uebersichtlich, kindgerecht gestaltet und gut zu erkunden. Ein Besuch dauert in der Regel 1,5 bis 2,5 Stunden – je nachdem, wie intensiv man sich mit den einzelnen Stationen beschaeftigt. Besonders geeignet ist das Museum ab etwa 5 Jahren, doch auch juengere Kinder haben durch die visuellen und haptischen Elemente ihren Spass.

Dank der zentralen Lage in Hengelo, nahe des Bahnhofs und mit kostenlosen Parkplaetzen direkt vor Ort, laesst sich das Oyfo Techniekmuseum unkompliziert in einen Familienausflug nach Twente einbauen.

Familiepark Nienoord

Mitten im waldreichen Landgoed Nienoord, einem historischen Herrengut an der Grenze von Groningen, Friesland und Drenthe, liegt das Familiepark Nienoord. Auf 30.000 Quadratmetern warten mehr als 80 Attraktionen und Spielgeräte auf kleine und große Entdecker – eingebettet in eine grüne, naturnahe Umgebung, die dem Ausflug eine besonders entspannte Atmosphäre verleiht.

Attraktionen für jedes Alter

Herzstück des Parks ist eines der größten Modellbahnnetze der Niederlande mit 3,5 Kilometern Gleisen, auf denen Züge quer durch das gesamte Gelände fahren. Draußen laden großzügige Spielplätze mit Rutschen, Schaukeln, Kletterkonstruktionen, Karussells und Trampolinen zum Toben ein. Für die Allerkleinsten gibt es mit der Ooievaarsstee einen eigenen, speziell gestalteten Bereich.

Auch bei Regen ein Vergnügen

Die neue, 1.400 Quadratmeter große überdachte Indoor-Spielhalle macht den Park zum idealen Ziel für Regentage sowie Herbst- und Winterausflüge. Hier warten eine große Kletterkonstruktion, eine Ninja Challenge, Trampoline und ein Skelter-Parcours auf actionhungrige Kinder.

Tiere und Natur hautnah

In der Kinderboerderij können Ziegen, Schafe, Esel, Kühe, Schweine, Hühner, Pfauen, Kaninchen und weitere Tiere gefüttert und gestreichelt werden. Wer die Natur des Landguts erkunden möchte, begibt sich auf die Expeditie Nienoord: Bei dieser Tour lernen Kinder das Bienenhotel kennen und beobachten die heimische Tierwelt. Verschiedene Labyrinthe, Abenteuerrouten und eine Traktorenfahrt (Tractorbaan) sorgen für zusätzliche Abwechslung.

Ein entspannter Tag für die ganze Familie

Das übersichtlich gestaltete Gelände ist vollständig rollstuhl- und kinderwagenfreundlich, alle Hauptwege sind problemlos befahrbar. Ausreichend Sitzgelegenheiten, Toiletten und gastronomische Angebote sorgen dafür, dass auch Eltern eine entspannte Zeit verbringen können. Da im Eintrittspreis bereits alle Attraktionen sowie eine Zugfahrt enthalten sind, lässt sich der Besuch ganz ohne Zeitdruck genießen. Wer länger bleiben möchte, findet direkt nebenan auf dem Campingplatz Nienoord eine passende Unterkunft für ein ganzes Familienwochenende.

Bommelwereld

In Groenlo, mitten in der Achterhoek und ganz in der Nähe der deutschen Grenze, hat im Oktober 2025 ein brandneuer Indoor-Freizeitpark seine Tore geöffnet: Bommelwereld. Auf rund 9.000 Quadratmetern erwartet Familien eine liebevoll gestaltete Themenwelt rund um die beliebten niederländischen Comicfiguren Olivier B. Bommel und Tom Poes des Zeichners Marten Toonder. Schon beim Eintritt taucht man ein in eine märchenhafte Schlosswelt namens Bommelstein, in der jedes Detail auf die Geschichten der Figuren abgestimmt ist.

Über 20 Attraktionen für jedes Alter

Mit mehr als 20 Attraktionen bietet der Park Spaß für die ganze Familie. Highlight ist die Familien-Achterbahn „De Bulderbaan“, ein 257 Meter langer Runaway-Train-Coaster, der mit bis zu 45 km/h durch die „Schwarzen Berge“ führt. Für Abkühlung sorgt die „Razende Rommel“, eine Wasserbahn mit spielerischen Elementen. Kletterfreunde kommen im „Klauter Magazijn“ auf ihre Kosten, während das „Wentelkratten“ mit Karussellfahrten begeistert. In der „Oude Schicht“ warten wundersame, geheimnisvolle Erlebnisse. Für die jüngsten Besucher gibt es einen eigenen Kleinkinder-Spielplatz sowie mehrere Kinderkarussells und interaktive Spielzonen.

Barrierefrei und für jedes Wetter geeignet

Bommelwereld wurde durchdacht barrierefrei gestaltet: Rampen, breite Wege und Aufzüge ermöglichen es Rollstuhlfahrern, sich frei im gesamten Park zu bewegen – sogar die Achterbahn De Bulderbaan ist über einen speziellen Aufzug zugänglich. Kinderwagen sind grundsätzlich erlaubt, an manchen Stellen kann es jedoch etwas eng werden.

Da der komplette Park unter Dach liegt, ist er ein idealer Ausflug bei jedem Wetter – ob bei Regen im Herbst oder unbeständigem Aprilwetter. Das helle, moderne Ambiente wirkt einladend, die Sauberkeit ist hochwertig und das Personal gilt als freundlich und hilfsbereit.

Verpflegung und Umgebung

Mehrere Restaurants und Cafés im Park bieten unterschiedliche kulinarische Optionen. Wer möchte, kann auch eigenes Essen mitbringen und die vorhandenen Picknick-Bereiche nutzen. Dank seiner zentralen Lage in der Achterhoek ist Bommelwereld sowohl für Familien aus Nordrhein-Westfalen als auch aus anderen Teilen Deutschlands gut erreichbar und eignet sich hervorragend für einen abwechslungsreichen Tagesausflug.

Zandsculpturen Garderen

Mitten auf der Veluwe, im idyllischen Garderen, erwartet Familien ein Ausflugsziel der besonderen Art: Zandsculpturen Garderen ist die größte Sandskulpturen-Ausstellung der Niederlande und begeistert Groß und Klein mit kunstvollen Werken, die aus einfachem Sand geschaffen wurden. Jedes Jahr steht die Ausstellung unter einem neuen Thema – im Jahr 2026 dreht sich alles um das Römische Reich. Kaiser, Legionäre, prächtige Tempel, geschäftige Handelsszenen und Einblicke in das tägliche Leben der Römer werden in beeindruckender Detailgenauigkeit aus Sand modelliert.

Geschichte zum Anfassen

Historische Dioramen, informative Tafeln und verblüffend realistische Details lassen die antike Welt lebendig werden und regen die Fantasie an. Ergänzt wird die Ausstellung durch thematisch gestaltete Gärten und Dekorationen, die eine immersive Atmosphäre schaffen. Für die jüngsten Besucher gibt es einen Spielplatz sowie interaktive Schnitzeljagden, die zum spielerischen Entdecken der Kunstwerke einladen.

Für jedes Wetter geeignet

Rund zwei Drittel der Ausstellung sind überdacht, sodass ein Besuch auch bei Regen problemlos möglich ist. Die Wege sind durchgehend asphaltiert und breit genug für Rollstühle und Kinderwagen – an der Einfahrt stehen sogar kostenlose Rollstühle zur Verfügung. Damit ist das Gelände ein besonders barrierefreies Ziel für die ganze Familie.

Mehr als nur Sandkunst

Die Ausstellung liegt auf dem Gelände der Beeldentuin Garderen, die kostenlos zugänglich ist und ein charmantes Winkeldorf mit Gartendekoration, Möbeln und Wohnaccessoires beherbergt. Im Lunchroom de Rozentuin lässt sich bei Kaffee, Tee, Snacks oder einer High Tea eine Pause einlegen. Wer möchte, packt sein eigenes Picknick ein und genießt es im großzügigen, rund 3000 Quadratmeter großen Schaugarten.

Ein Besuch dauert typischerweise drei bis vier Stunden, kann sich aber – besonders bei einem ausführlichen Rundgang durch Gärten und Läden – auch zu einem gemütlichen Halbtagesausflug ausweiten. Die liebevoll erzählten historischen Geschichten und die handwerkliche Präzision der Skulpturen begeistern sowohl Kinder als auch Erwachsene. Dank der ruhigen, entspannten Atmosphäre eignet sich der Ausflug für alle Altersgruppen – und für Hobbyfotografen bietet das Gelände unzählige Motive voller beeindruckender Details.

Vogelpark Avifauna

Mitten im Grünen bei Alphen aan den Rijn liegt Vogelpark Avifauna, einer der ältesten und größten Vogelparks der Welt. Seit der Gründung 1950 hat sich das 22 Hektar große Gelände zu einem vielseitigen Familienausflugsziel entwickelt, das Naturerlebnis, Tierbegegnungen und jede Menge Spielspaß miteinander verbindet.

Über 180 Vogelarten und exotische Nachbarn

Im Park leben mehr als 180 verschiedene Vogelarten sowie weitere exotische Tiere wie Rote Pandas, Halbmakis, Erdmännchen und kleine Säugetiere. Ein besonderes Highlight ist die klimatisierte Tropenhal, in der Besucher zwischen tropischen Pflanzen bunte Vögel aus der ganzen Welt hautnah erleben können. Auch das Madagaskargebiet und die Insel Nuboso laden zum Entdecken und Staunen ein. Mehrmals täglich finden Vogeldemonstrationen und Fütterungsshows statt, die im Eintrittspreis bereits enthalten sind.

Spiel und Spaß für alle Altersgruppen

Neben den Tieren wartet ein großer, moderner Spielplatz mit Spielzonen für unterschiedliche Altersstufen. Ältere Kinder können sich an hohen Klettertürmen und langen Rutschbahnen austoben, während auf dem Junglerivier eine Bootsfahrt durch tropisches Gebiet lockt. Gegen eine kleine Gebühr gibt es ein Armband für unbegrenzte Fahrten auf motorisierten Attraktionen wie fahrerlosen Autos, Bumper Boats, Trampolins, einem Karussell, Baggerfahrten und Elektroautos.

Auch bei schlechtem Wetter ein Erlebnis

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, bietet Avifauna zahlreiche Indoor-Attraktionen: ein Spukhaus, Autoscooter, ein Karussell sowie mehrere Innenhallen mit exotischen Tieren sorgen dafür, dass der Ausflug auch drinnen spannend bleibt.

Familienfreundlich bis ins Detail

Der Park ist durchgehend kinderwagenfreundlich und rollstuhlgerecht gestaltet. Für die Verpflegung sorgen Restaurants mit Kindermenüs sowie mehrere Picknick- und Rastplätze im Grünen. Betrieben wird Avifauna als gemeinnützige Stiftung, was sich auch in den vergleichsweise moderaten Eintrittspreisen widerspiegelt. Natur- und Umweltschutz sind feste Bestandteile der pädagogischen Programme und Aktivitäten.

Ein Besuch dauert in der Regel vier bis sechs Stunden, lässt sich aber problemlos zu einem vollen Tagesausflug ausweiten – ideal für Familien mit Kindern jeden Alters.

Historyland

Historyland in Hellevoetsluis ist ein interaktives Geschichtsmuseum und Erlebnispark, das Bildung und Abenteuer auf einzigartige Weise verbindet. Nicht ohne Grund wählte der ANWB den Park in die Top 10 der schönsten Ausflugsziele in Süd-Holland – hier kommen Familien mit Kindern jeden Alters auf ihre Kosten.

Eine Reise durch die Zeit

Herzstück von Historyland ist eine liebevoll renovierte historische Hofstelle, die als Ausstellungsraum dient. Beeindruckende Fossilien, lebensgroße Rekonstruktionen ausgestorbener Tiere sowie Exponate aus Prähistorie, Eiszeit und den Weltkriegen erwarten die Besucher. Besonders spannend: die Eiszeitblöcke mit einem wolligen Mammut, einem Höhlenbären und einer Säbelzahnkatze.

Ein riesiges Freigelände voller Abenteuer

Draußen wartet ein weitläufiges Gelände mit thematischen Dörfern wie dem Römerlandgebiet und dem Goldsucherdorf. Kinder können hier wie echte Paläontologen nach Fossilien graben, in einem MiG2-Kampfflugzeug und einem Kampfhelikopter herumklettern oder eine spannende Bunkeranlage erkunden. An warmen Tagen sorgt der Wasserpark mit Spritzplatz und Rutschen für kühle Abwechslung, und wer möchte, kann sich gegen eine kleine Gebühr auf dem Dinosaurier-Minigolf messen.

Genug Zeit einplanen

Da es so viel zu entdecken gibt, empfiehlt sich ein ganzer Tagesausflug. Mit jüngeren Kindern lassen sich auch schon in 3-4 Stunden viele Highlights erleben, ohne dass der Tag hektisch wird – das Gelände ist so angelegt, dass jede Familie selbst entscheiden kann, wie viel Zeit sie für welche Aktivität aufwenden möchte. Da die meisten Attraktionen im Freien liegen, lohnt sich ein Blick auf die Wettervorhersage. Das freundliche Personal steht jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Praktische Hinweise

Historyland liegt ideal auf der Route zwischen Rotterdam und Zeeland und ist auch mit dem Fahrrad gut erreichbar. Das Museum selbst ist rollstuhlfreundlich, mit Kinderwagen sollten Besucher jedoch bedenken, dass viele Bereiche im Freien auf natürlichem Untergrund liegen. Für die Verpflegung empfiehlt es sich, eigene Snacks mitzubringen oder vorher in einem nahegelegenen Supermarkt einzukaufen.

Oude Ambachten & Speelgoed Museum

Mitten auf der Veluwe, in Terschuur, liegt ein Museum, das Geschichte lebendig macht: Das Oude Ambachten & Speelgoed Museum zeigt auf 4.200 Quadratmetern über 160 alte Handwerksbetriebe und Berufe – vollständig eingerichtet und teilweise mit echten Demonstrationen. Das Besondere daran: Fast nichts steht hinter Glas. Groß und Klein dürfen die Gegenstände in die Hand nehmen, ausprobieren und entdecken, wie sie früher funktioniert haben.

Alte Werkstätten hautnah erleben

Beim Rundgang begegnen Besucher einer echten Schmiede, einer Ledergerberei, einem Messerschleifer, einem Fleischerladen und sogar einem historischen Klassenzimmer. So wird spürbar, wie Menschen früher gearbeitet, gelernt und gelebt haben – anschaulich und ohne erhobenen Zeigefinger.

Nostalgische Spielzeugwelt

Die zweite große Sammlung des Museums dreht sich ganz um altes und antikes Spielzeug: Puppen und Puppenhäuser, historische Eisenbahnen, Dinky Toys, Teddybären und Meccano-Baukästen. Während Erwachsene hier oft in Erinnerungen schwelgen, entdecken Kinder mit Staunen, wie man sich vor Fernsehen, Smartphone und Internet die Zeit vertrieben hat.

Spielerisch auf Entdeckungstour

Für Familien gibt es spezielle Speurtochten für unterschiedliche Altersgruppen, darunter die beliebte „Cornelis der Sammler“-Tour. Ganz neu: eine digitale QR-Code-Tocht, bei der elf Handwerksbetriebe per Smartphone-Scan zum Leben erweckt werden. Wer lieber selbst Hand anlegen möchte, findet an der Do-It-Yourself-Spiel-Station reichlich Gelegenheit dazu. Draußen wartet zudem ein authentischer Oud-Hollands-Spielplatz mit traditionellen Spielen aus vergangenen Zeiten.

Wechselnde Sonderausstellungen

Neben der Dauerausstellung zeigt das Museum regelmäßig wechselnde Sonderthemen – aktuell dreht sich alles um „100 Jahre Radfahren in den Niederlanden“. Zwischendurch laden ein gemütliches Museumscafé mit Snacks und Getränken zur Pause ein.

Die liebevoll erhaltene Vintage-Atmosphäre aus den 1980er-Jahren verleiht dem Museum einen ganz eigenen, nostalgischen Charme. Kein Wunder, dass das Oude Ambachten & Speelgoed Museum als eines der schönsten Tagesausflugsziele Gelderlands ausgezeichnet wurde und zu den Top-10-Zielen der Niederlande zählt. Wer einmal hier ist, verweilt gerne stundenlang – am besten plant man gleich einen ganzen Tag ein.