An der Grenze zwischen Groningen und Drenthe, nur wenige Kilometer von der Stadt Groningen entfernt, liegt mit De Onlanderij ein echter Geheimtipp für Familien. Die Speelnatuur öffnete erst Anfang Oktober 2024 und ist ein neues Konzept des Naturschutzverbandes Natuurmonumenten und seines Jugendprogramms OERRR. Sie befindet sich auf dem Gelände des historischen Bauernhofs De Onlanderij, direkt am Rand des Naturschutzgebiets De Onlanden, in dem Exmoor-Ponys, Füchse und zahlreiche Vogelarten leben.
Spielen wie in der echten Natur
Anders als bei klassischen Spielplätzen mit Plastikrutschen und Metallschaukeln setzt De Onlanderij auf echte Elemente aus der Umgebung. Kinder klettern und balancieren über Baumstämme, graben in Sand und Schlamm, planschen im Wasser und bauen kleine Dämme. Schmutzig werden ist hier ausdrücklich erwünscht, das gehört fest zum Konzept. Die Anlage ist überschaubar, aber mit viel Liebe zum Detail gestaltet, und der Eintritt ist komplett kostenlos.
Mehr als nur Spielnatur
Rund um die Speelnatuur gibt es weitere Attraktionen zu entdecken. Im angrenzenden Bauernstall lassen sich Limousin-Rinder und ein beeindruckendes Insektenhotel besichtigen. Im „Boswachter Bart-Schuppen“ gibt es Informationen über das Naturschutzgebiet De Onlanden, und im Sommer wartet ein Blütenpflückfeld darauf, dass Kinder sich ihren eigenen Wildblumenstrauß pflücken.
Pause für die Eltern
Auf dem Gelände befindet sich zudem ein gemütliches Eethuis mit Bio-Produkten, hausgemachten Kuchen und handwerklich gebackenem Brot. Die Betreiber Pieter und Manon setzen auf regionale, biologische Zutaten und kochen alles selbst. So können sich Eltern bei Kaffee und Kuchen entspannen, während die Kinder nebenan sicher spielen.
Tor zu den Onlanden
De Onlanderij dient als „Poort tot de Onlanden“, als Eingangstor zum gleichnamigen Naturschutzgebiet. Von hier aus lassen sich wunderbare Wanderungen durch die weite Landschaft unternehmen, ideal für einen entspannten Tagesausflug. Trotz seiner Attraktivität ist das Gelände bislang kein Massenziel geblieben und hat sich seinen Charakter als lokaler Geheimtipp bewahrt.
Ein Besuch dauert in der Regel ein bis drei Stunden, je nachdem, wie sehr sich die Kinder ins Spielen vertiefen. Wechselkleidung sollte man auf jeden Fall einpacken, denn schmutzig werden ist hier fast garantiert.